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19.11.-21.11.2021 | Arbeitsphase in Karlsruhe und Mitwirkung am Jubiläumskonzert der Mandolinata Mannheim 1920 e.V.

19.11.-21.11.2021 | Arbeitsphase in Karlsruhe und Mitwirkung am Jubiläumskonzert der Mandolinata Mannheim 1920 e.V.

Vom 19.11. – 21.11.21 traf sich das JZObw zu einer Arbeitsphase in der Jugendherberge Karlsruhe. Dort hatten die 27 Spieler:innen zum ersten Mal seit nun fast zwei Pandemiejahren und nach der ersten Arbeitsphase im September ein Projektziel im Blick: die Mitwirkung als Gastorchester anlässlich des Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag der Mandolinata Mannheim 1920 e.V..

Sowohl die Arbeitsphase als auch das Konzert war in der Umsetzung keine Selbstverständlichkeit. So hatte erst zwei Tage vor Beginn der Arbeitsphase das Land Baden-Württemberg aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie die Alarmstufe ausgerufen. Die Proben fanden daher dank freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Karlsruhe in größeren Räumlichkeiten – der „Mensa Moltke“ – statt. Sie liegt direkt neben der Jugendherberge. Da die Jugendherberge Karlsruhe kurzfristig keine Vollpension mehr anbieten konnte, war zudem eine Eigenverpflegung notwendig geworden. Glücklicherweise konnte dies in der Mensa Moltke und der dort vorhandenen Einrichtung an Ort und Stelle umgesetzt werden. Möglich wurde das durch die Bereitschaft von Birgit und Dr. Clemens Bott, die Eltern eines Spielers des JZObw. Sie verköstigten die Teilnehmer:innen abwechslungsreich und mit großer Fürsorge. Ihnen gilt unser Dank für die tolle Vorbereitung, das leckere Essen (inklusive Nachtisch und Espresso!) und die Umsetzung vor Ort! Ohne sie wäre eine Durchführung der Arbeitsphase nicht möglich geworden.

Das Ziel fest vor Augen probten die Spieler:innen konzentriert und unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen (das hieß u.a. jeden Morgen ein Selbsttest). Die Abstände zwischen den einzelnen Spieler:innen stellten sich hierbei als große Herausforderung für das Zusammenspiel bei rhythmisch komplexeren Werken heraus. So wurde unter der Leitung von Valerij Kisseljow (Dirigent, musikalischer Leiter) sowie dem Dozententeam Elena Kisseljow (Mandoline, Mandola), Birgit Wendel (Mandoline), Jonas Khalil (Gitarre) und Stefan Koch-Roos (Kontrabass) in Orchesterformation und Stimmproben dem etwa halbstündigen Konzertprogramm mit Stücken von Kuwahara, Kindle, Kellaris und Sandoval der letzte Schliff verpasst.

Auch der Austausch unter den Spieler:innen kam nicht zu kurz. Der Pandemiesituation wurden durch Abend-Spaziergänge getrotzt. So schauten wir auch beim Schloss Karlsruhe vorbei und erinnerten uns an das Arnold-Sesterheim-Gedenkkonzert, das im November 2019 vor Pandemie-Ausbruch stattfand. Im großen Gruppenraum wurde mit Maskenpflicht und Abständen das Gruppenspiel „Werwolf“ unter Anleitung von Oliver Bott gespielt.

Am Sonntag fuhren die Spieler:innen in organisierten Fahrgemeinschaften zur Kulturhalle Feudenheim in Mannheim. Nach einer kurzen Anspielprobe halfen die JZObw’ler:innen bei den Einlasskontrollen und Platzzuweisungen. Das Konzert begann dann bei vollbelegtem Plätzen mit dem Gastgeber, der Mandolinata Mannheim unter der Leitung von Nikolaos Connor. Dabei kamen Werke von Scarlatti, Bonfá und Gershwin sowie das eigens für das 100-jährige Jubiläum der Mandolinata komponierte Stück „Mandolinata“ von Christopher Grafschmidt zur Aufführung. Zwei Spieler des JZObw, Oliver Bott und Frederic Lederle, unterstützten das Orchester dabei in der Mandola. Zwischen den Stücken erfolgte die Verleihung der „PRO MUSICA-Plakette“ durch den ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Christian Specht im Auftrag des Bundespräsidenten. Im Anschluss folgte eine gelungene Darbietung des Mannheimer Nachwuchsorchesters „Pluck for Fun“ unter der Leitung von Zacharias Zschenderlein. Den Abschluss bildete das JZObw mit dem Höhepunkt „Novemberfest“ von Yasuo Kuwahara. Es symbolisiert die konzentrierte japanische Energie, wenn alle Menschen an einem Ort zum Herbstfest versammelt sind. Das mit zahlreichen Spezialtechniken und perkussiven Effekten bestückte Werk sorgte für begeisterten Applaus.

Das JZObw bedankt sich ganz herzlich für die Einladung und die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung auf das Konzert sowie die dortige gelungene Organisation. Für alle Spieler:innen war es ein tolles Erlebnis, wieder vor Live-Publikum auftreten zu können. Zudem gilt ein großer Dank Frederic Lederle, dem organisatorischen Leiter des JZObw. Neben der Koordination der Arbeitsphase, hatte er direkt im Anschluss ein weiteres Konzert mit seinem Heimatverein „Musik- und Wanderclub ‚Rietania‘ Rhodt e.V.“, zudem er mit der JZObw-Gitarristin Marlene Völkel aufbrach. Wie er uns im Anschluss verriet, kamen sie mit leichter Verspätung an. Für den Start des Konzerts wartete das Orchester und Publikum jedoch gerne das Eintreffen des Konzertmeisters und der Gastspielerin ab.

Das JZObw freut sich auf ein spannendes Jahr 2022, das u.a. eine Konzertreise nach Venedig bereithalten wird. Leider kann unser Dirigent Valerij Kisseljow uns nicht begleiten. Für ein Gastdirigat gewinnen konnten wir Birgit Wendel. Wir freuen uns auf zwei Arbeitsphasen sowie die Konzertreise mit ihr.

Text: Oliver Bott 

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